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STEFAN JAKOB WIMMER 

Sie finden hier eine Auswahl von Veranstaltungen zu meinem Spektrum an Themen.
Das Angebot ist auch als Anregung für Ihre Wünsche und Vorschläge gedacht. Sprechen Sie mich bitte an, wenn Sie ein Thema interessiert, das Sie hier nicht finden. Ich bemühe mich gerne, Ihren Wünschen zu entsprechen!

Auch das Veranstaltungsformat ist variabel: Vorträge können auch als Workshops oder Seminare angeboten werden, zu Reisen und Führungen sind natürlich auch Vorträge möglich.


AKTUELL



Ich bin Münchner, habe sieben fette Jahre in Jerusalem studiert, bin halbtags an der Bayerischen Staatsbibliothek als Fachreferent für Hebraica und Alter Orient angestellt, außerplanmäßiger Professor für Ägyptologie an der LMU, Vorsitzender der Gesellschaft Freunde Abrahams - und vor allem Vater von drei Kindern.

In meinem Engagement steckt eine Menge Idealismus und Enthusiasmus. Um aber bei einer halben Anstellung (eine apl. Professur wird nicht bezahlt!) die Familie samt Hund und zwei Katzen ernähren zu können, bin ich auf freiberufliche Einnahmen für die hier angebotenen Leistungen angewiesen. Bitte haben Sie Verständnis, dass lebenslang nicht ohne Mühen erworbenes Wissen auch bezahlt werden soll.

Meine Preise richten sich nach Umfang und Aufwand, ggf. auch für Vorbereitung oder Einarbeitung, Anreise etc. - aber AUCH nach IHREN Möglichkeiten!

Fragen Sie bitte an!


 


UND HIER NOCH EINE AKTUELLE STELLUNGNAHME:

Normal ist das nicht.

Dass sich ganz plötzlich das Leben verändert, haben viele individuell schon erlebt. In Beirut hat es eine ganze Stadt mit einem wie surreal anmutenden Schlag kollektiv getroffen. Dass sich innerhalb kurzer Zeit das Leben global verändert, überall auf der Welt, ist in dieser Dimension neu. Auch deshalb fällt es uns vielleicht so schwer, Auswege aus der „Corona-Zeit“ zu beschreiben.

Wie auch immer die Pandemie verläuft, wie dramatisch die Opferzahlen sich bei unterschiedlichen Maßnahmen in verschiedenen Ländern entwickeln – die ins Bodenlose abgleitende Verelendung der Mittellosen in der so genannten Dritten Welt, die Vertiefung der Kluft zwischen relativ gut abgesicherten Systemen und blankem Ausgeliefertsein, die sozialen und psychischen Begleitschäden der Krise sind nicht zu leugnen. Kein Wunder, dass manche nicht wahrhaben wollen, was wahr ist. Wir müssen durchstehen, was die Notlage uns abverlangt – aber wir können nicht auf Dauer unseren Kindern pädagogische und soziale Fehlentwicklun­gen aufzwingen. Wir müssen wohl noch eine Weile unsere Gesichter verhüllen, Distanz als etwas Positives konnotieren und menschliche Nähe, Begegnung und Austausch einschränken – aber gewöhnen dürfen wir uns daran nicht. Das, was ein unverantwortlicher Sprachgebrauch als „neue Normalität“ festschreiben möchte, kann nie auf Dauer das Leben bestimmen.

Stattdessen könnten wir – parallel und genauso fieberhaft, wie wir dringend nach Medikamenten und Impfstoffen forschen – inzwischen daran arbeiten, wo und wie die Welt nach Corona, also hoffentlich schon bald, zu einer besseren gemacht werden müsste.

(Editorial der ABRAHAMS POST 37.2020/21)