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VORTRÄGE AKTUELL


Im Anfang war Ägypten - Wie aus den Hieroglyphen unsere Alphabetschriften wurden

Vortrag von Prof. Dr. Stefan Jakob Wimmer

Dienstag, 27. April 2021, 18:00

Der Vortrag konnte nur online per Livestreaming stattfinden und kann über die Website des Münchner Lehrhauses der Religionen abgerufen werden:
https://muenchner-lehrhaus.de/event/2-im-anfang-war-aegypten-wie-aus-den-hieroglyphen-unsere-alphabet-schriften-entstanden/

Veranstalter: Münchner Lehrhaus der Religionen
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Die altägyptischen Wurzeln der abrahamitischen Religionen

Vortrag von Prof. Dr. Stefan Jakob Wimmer

Mittwoch, 15. Juli 2020, 18:00
Münchner Volkshochschule
Einsteinstr. 28

wegen Corona verschoben -
neuer Termin:
Mittwoch, 23. Juni 2021, 20:00 Uhr

In der Welt des Alten Orients war mehrere Jahrtausende lang die Religion Ägyptens dominant und voller Strahlkraft, und das hat natürlich Spuren hinter­lassen in den so genannten abrahamitischen Religionen, die alle dort entstanden. Das Judentum ist in Auseinandersetzung mit Ägypten entstanden, das Christentum bewahrt davon noch vieles, und auch im Islam klingt manches noch nach. Dabei werden wir die Frage „Was wissen wir darüber?“ unterscheiden müssen von der Frage „Was bedeutet das für unseren Glauben?“

Veranstalter: Freunde Abrahams e.V.
in Kooperation mit Münchner Volkshochschule

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Die dialogische Sprache mit dem Judentum im Koran

Vortrag von Prof. Dr. Stefan Jakob Wimmer

Donnerstag, 22. Juli 2021, 19:30
Münchner Forum für Islam
Hotterstr. 16

Mit "Höre!" beginnt das Grundgebet des Judentums, mit "Sprich!" die Sure Al-Ikhlas, die Grundaussagen des Korans in wenigen Worten zusammenfasst. Es sind aber gerade nicht (scheinbare) Gegensätze, die sich auftun, wenn man die Sprache des Korans neben der Tora erklingen lässt.

Dabei soll es hier weniger um gemeinsame erzählerische Inhalte gehen, die schon häufig aufgezeigt wurden. Es geht auch nicht darum, wie die Israeliten im Koran dargestellt werden.

Liest man Textquellen des Judentums mit dem Koran zusammen, dann entsteht ein Dialog, der nicht Konfrontation und Abgrenzung im Sinn hat, sondern von einer Nähe zueinander kündet, die tiefer reicht als wohl den meisten muslimischen und jüdischen und anderen Menschen bewusst ist. Sich darauf einzulassen, kann zum Gewinn für alle werden!

Wird als Präsenz- oder Hybridverandtaltung geplant. Anmeldung unbedingt erforderlich bei  MFI: info@islam-muenchen.de, Tel. 089/21269366.

Veranstalter: Münchner Forum für Islam (MFI) in Kooperation mit Freunde Abrahams e.V., Münchner Lehrhaus der Religionen, Haus der Kulturen und Religionen in München.

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Das Münchner Hebräische Palimpsest:
ältestes hebräisches Buch Europas?

Vortrag von Prof. Dr. Stefan Jakob Wimmer (BSB) und Sarah Lemaire (LMU)

Mittwoch, 24. November 2021, 18:30
Bayerische Staatsbibliothek
Friedrich-von-Gärtner-Saal (1. OG)
Ludwigstr. 16

In Bucheinbänden der ehemaligen Freisinger Dombibliothek wurden zwei Pergamentblätter wiederverwendet, die ursprünglich zu einer hebräisch beschrifteten Buchrolle gehört haben. Sie wurden im 8. Jahrhundert mit lateinischen Texten übeerschrieben und sind schwer lesbar.

Sarah Lemaire beschäftigt sich als Doktorandin am Lehrstuhl für Judaistik (Institut für den Nahen und Mittleren Osten) der Ludwig-Maximilians-Universität mit einer Neuedition der religiös lyrischen Texte (piyutim). die wohl noch im 7. Jahrhundert in Süditalien entstanden sind. Damit gehören die Fragmente zum ältesten uns bekannten hebräischen Buch aus Europa.

Prof. Stefan Jakob Wimmer, Fachreferent für Hebraica an der Bayerischen Staatsbibliothek, informiert über den Stand der aktuellen Forschung, mit der ein internationales Expertenteam befasst ist.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Festjahres 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland, #2021JLID.

Anmeldung erbeten unter veranstaltungen@bsb-muenchen.de, 089 / 28638-2115

Veranstalter: Bayerische Staatsbibliothek
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König Herodes am Toten Meer

Biblische Archäologie in Jordanien

Vortrag mit Bildern von Prof. Dr. Stefan Jakob Wimmer

Mittwoch, 25. März 2020, 19:30 Uhr
wegen Corona verschoben -
neuer Termin:
Mittwoch, 3. Februar 2021, 19:30 Uhr

wegen Corona verschoben -
neuer Termin:
Donnerstag, 10. Februar 2022(!), 20:00 Uhr

Diakoniehaus
Kirchenstr. 8
83098 Brannenburg-Degerndorf

Am jordanischen Ufer des Toten Meeres entspringen heiße Thermalquellen, die man schon im Altertum zu nutzen wusste. König Herodes I. ließ sich in dem damals Kallirrhoe ("Schönbrunn") genannten Areal eine palastartige Villa für den Kurbadebetrieb errichten. Vor 30 Jahren grub das Deutsche Evangelische Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes die herodianischen Anlagen aus. Zum Jubiläum ruft Prof. Stefan Jakob Wimmer, der damals leitend beteiligt war, die Ergebnisse aus der Zeit Jesu in Erinnerung und berichtet von der archäologischen Arbeit am tiefsten Punkt der Erde, von Beduinen und Bauern, von üppiger Vegetation bei extremer Trockenheit in einer damals noch fast unberührten Region. 

Veranstalter: Freunde Abrahams, Christuskirche, Pfarrei St. Theresia, Evangelisches Bildungswerk, Münchner Bildungswerk

Wiederholung: Ev. Kirchengde. Brannenburg, Orden der Theresianischen Karmeliten, Pfarrverband Brannenburg-Flintsbach, Pfarrverband Oberes Inntal, Bildungswerk Rosenheim, Ev. Bildungswerk Rosenheim-Ebersberg

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Can there be "Hate Speech" in Holy Scriptures?

by Prof. Dr. Stefan Jakob Wimmer

14th Doha Interfaith Dialogue Conference:
"Religions and Hate Speech - Practices and Scriptures"
March 3-4, 2020
Doha, Qatar

wegen Corona verschoben - Ersatztermin steht noch nicht fest

Religions such as Islam, Christianity, Judaism and others as well all face the challenge of so called fundamentalists who distort the foundations of religion. Yet, very often these ill guided minds invoke their respective Holy Sciptures (the Qur’an or the Old and New Testaments of the Bible) and other religious sources (such as the Sunna, or sayings by Martin Luther or the Church Fathers, or the Jewish Talmud) to justify their ways of thinking and acting. How is it possible that the sources of our religions contain passages that can be abused in such a way? Indeed it seems that on a superficial reading we do find confrontation, hatred against others, violence and a lot of warfare purportedly “in the name of God“. And yet we do believe God is speaking to us in these texts. We cannot change and we cannot eliminate phrases from the Holy Scriptures that may appear offensive, but we should not skip or silence them either. How then are we to deal with them?
These are difficult questions for honest believers. But we cannot sincerely confront extremists, as long as we do not candidly address them among ourselves, with courage and faith.

Presented by: Doha International Center for Interfaith Dialogue

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Heilige Schrift(en) und Archäologie

Vortrag von Prof. Dr. Stefan Jakob Wimmer

Dienstag, 2. April 2020, 19:30 Uhr
Wolf-Ferrari-Haus, Ratssaal
Rathausplatz 2, 85521 Ottobrunn

wegen Corona abgesagt

„Und die Bibel hat doch recht!“, behauptet ein viel beachteter Buchtitel (Werner Keller). Wie war das wirklich mit den Mauern von Jericho? Hat der Auszug aus Ägypten so stattgefunden, wie ihn die Bibel, aber auch der Koran schildern? Wie geht der Koran eigentlich mit der Geschichte Israels um?

Die sogenannte „Biblische Archäologie“ hat sich schon lange von dem Anspruch gelöst, das Geschichtsbild der Bibel verifizieren zu wollen. Welche Übereinstimmungen gibt es dennoch, und wie sind die Divergenzen zu bewerten? Was ergibt sich aus dem Befund der Archäologie für das Verständnis von Hebräischer Bibel, Neuem Testament und Koran?

Veranstalter: Deutsch-Islamischer Kulturkreis Ottobrunn (DIKO) e.V. und vhs SüdOst

zur Anmeldung

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Wer ist Adam?

Vortrag von Prof. Dr. Stefan Jakob Wimmer
im Begleitprogramm zur Ausstellung "ADAM, WO BIST DU?"

Donnerstag, 30. April 2020, 18:15
Staatliches Museum Ägyptischer Kunst München
Gabelsbergerstr. 35

wegen Corona verschoben -
neuer Termin:
Donnerstag, 29. Oktober 2020, 18:15 Uhr

An wen richtet sich die biblische Anrede Gottes "Adam, wo bist du?“ Ist Adam im 1. Buch Mose als Ur-Individuum konzipiert, oder sind es Inhalte von aktueller Relevanz, die die Genesiserzählung von Adam und Eva in mythologische Sprache kleidet? Wie geht der Koran damit um? Und warum kommt die Religion Ägyptens ohne ein erstes Menschenpaar aus? Wer Fragen nach dem ersten Menschen nachspürt, muss sich auch einem tatsächlichen oder vermeintlichen Gegensatz zwischen Heiliger Schrift und Evolutionslehre stellen.

Veranstalter: Staatliches Museum Ägyptischer Kunst
in Kooperation mit Freunde Abrahams e.V.

Der Vortrag hat stattgefunden und kann über den YouTube-Kanal des SMÄK abgerufen werden:
https://www.youtube.com/watch?v=iQHrJy8Tr1M

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Hebräisch ist Aramäisch

Vortrag von Prof. Dr. Stefan Jakob Wimmer
im Begleitprogramm zur Ausstellung "ADAM, WO BIST DU?"

Donnerstag, 10. September 2020, 18:15
Staatliches Museum Ägyptischer Kunst München
Gabelsbergerstr. 35

wegen Corona verschoben -
neuer Termin:
Donnerstag, 26. November 2020, 14:00 Uhr
ACHTUNG:
Der Termin muss wegen der Corona-bedingten Schließung des Museums ohne Öffentlichkeit stattfinden; nur Mitarbeiter*innen des Museums werden teilnehmen. Der Vortrag wird live gestreamt und bleibt über den YouTube-Kanal des SMÄK abrufbar.

https://smaek.de/veranstaltungen/hebraeisch-ist-aramaeisch

Bevor Arabisch diese Rolle übernahm, war Aramäisch tausend Jahre lang die beherrschende Sprache des Vorderen Orients. In enigen Sprachinseln in Syrien, Irak, in der Osttürkei, aber auch in Israel wird es noch gesprochen und bleibt in der Liturgie orientalischer Kirchen konserviert. Aber auch für das Judentum ist Aramäisch, als gesprochene Sprache in der Zeit des Zweiten Tempels und als dominantes Medium des Talmud von bleibend hoher Relevanz. Die hebräische Sprache wird genau genommen heute in aramäischer Schrift geschrieben, wiewohl wir die Schrift als "hebräisch" wahrnehmen. Und ihre Wurzeln hat auch diese Schrift in den ägyptischen Hieroglyphen. Identitäten waren eben schon immer fließend, nicht nur im Orient. 

Veranstalter: Staatliches Museum Ägyptischer Kunst
in Kooperation mit Freunde Abrahams e.V.

Der Vortrag hat stattgefunden und kann über den YouTube-Kanal des SMÄK abgerufen werden:
https://www.youtube.com/watch?v=v6ser-9qAGc&feature=youtu.be

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Hass und Hetze in Heiligen Schriften ?

Vortrag von Prof. Dr. Stefan Jakob Wimmer

Mittwoch, 14. Oktober 2020, 19:30 Uhr
Münchner Forum für Islam (MFI), Hotterstr. 16

In einer Zeit, in der Hass und Hetze unverhohlen zuzunehmen scheinen, nehmen auch religiöse Fundamentalisten bisweilen Bezug auf ihre jeweiligen Heiligen Schriften um Konfrontation gegen andere zu rechtfertigen. Und in der Tat lassen sich in den Schriften des Alten und des Neuen Testaments, des Korans, aber auch im Talmud, in den Schriften der Kirchenväter oder Martin Luthers und in Aussagen des Propheten Mohammed Inhalte finden, die verstören.

Wie können wir mit solchen Texten umgehen, auch dann, wenn wir als Gläubige in Bibel oder Koran das Wort Gottes erkennen, das wir nicht verkürzen, zensieren oder verändern können? Anstatt sie stillschweigend auszublenden, sollten wir uns mit diesen Stellen befassen.

Veranstalter: Domberg-Akademie – Stiftung Erwachsenenbildung der
Erzdiözese München und Freising, in Kooperation mit dem Münchner Forum für Islam und den Freunden Abrahams

Die Veranstaltung wird als Präsenzveranstaltung geplant, die Plätze sind begrenzt, Anmeldung unbedingt erforderlich!

zur Anmeldung

Der Vortrag hat stattgefunden und kann über die Facebook-Seite des MFI abgerufen werden:
https://ms-my.facebook.com/islammuenchen/videos/hass-und-hetze-in-heiligen-schriftenprof-dr-stefan-jakob-wimmer/388157635905814/?__so__=permalink&__rv__=related_videos