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VERSCHIEDENES



Im friedlichen Kurdistan
Rückschau auf die Reise der Freunde Abrahams im Oktober 2021
durch die Autonome Region Kurdistan im Irak

Freitag, 13. Mai 2022, 18:30 bis ca.19:30 Uhr
Haus der Kulturinstitute, Großer Hörsaal,
Katharina-von-Bora-Str. 10 (nahe Königsplatz); Eintritt frei

ab 20:00 Uhr:
Kurdisches Restaurant Derya, Schillerstr. 34 (nahe Kreuzung Landwehrstraße)
Ohne Schwierigkeiten, was sowohl die Corona-Situation als auch die Sicherheits­lage vor Ort betrifft, konnten Freunde Abrahams im letzten Oktober die verschobene Reise nach Irakisch-Kurdistan durchführen. Wie versprochen, gibt es in der Tat viel zu erzählen aus der grandiosen Landschaft jenseits von Euphrat und Tigris – von modernen und alten Städten, von jüdischer und biblischer Vergangenheit, von spek­takulären assyrischen Bauresten und Reliefs, vom lebendigen Hauptheiligtum der Jesiden, von den Tücken und Lücken moderner Politik und vieles andere mehr.

Der Abend besteht aus einem informativen Austausch mit Bildern im „Haus der Kulturinstitute“ und einem anschließenden gemeinsamen Abendessen im irakisch-kurdischen Restaurant Derya.
Angesprochen sind alle Interessent*innen – die Mitgefahrenen und die, die gern mitge­fah­ren wären oder die einfach etwas über diesen Teil Kurdistans erfahren möchten.

Anmeldung erforderlich: info@freunde-abrahams.de oder Tel. 089/15881260 (AB) – bitte geben Sie an, ob Sie auch am Essen teilnehmen möchten!

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Drei Bauten in Bayern
TagesfahrtTagesausflug nach AUGSBURG

Sonntag, 3. Juli 2022, 8:30 bis 18:30 Uhr

Im Mittelpunkt unseres diesjährigen Tagesausflugs stehen drei Bauwerke: alle drei von religiöser Natur, aber unterschiedlicher Größe, zwei jüdisch und eines jesidisch, und jedes eine Besonderheit für sich.
Ein einmaliges Denkmal jüdischen Lebens in Deutschland ist die 1914-17 erbaute Synagoge von Augsburg. Der prächtige Jugendstilbau hat die Verwüstungen der Nazibarbarei überstanden und beherbergt heute auch das Jüdische Kulturmuseum Augsburg-Schwaben.

Wir besuchen die Synagoge mit Museum und fahren am Nachmittag in den ehema­ligen Vorort Kriegshaber. Nachdem Juden aus der Reichsstadt Augsburg vertrieben waren, blühte dort eine jüdische Gemeinde und stellte zeitweise sogar die Mehrheit der Bevölkerung. Hier besuchen wir die kleine Synagoge aus dem 18. Jahrhundert, die – ganz anders als die große Stadtsynagoge – einen Eindruck vom schwäbischen Landjudentum vermittelt.
Zum Abschluss sehen wir dann ein erst 2019 errichtetes und in ganz Bayern bisher noch einmaliges Bauwerk: das kleine Heiligtum der jesidischen Gemeinde, das sich auf dem Augsburger Nordfriedhof befindet. Zur jesidischen Religion beachten Sie bitte unseren Begegnungsnachmittag am 23. Juli (siehe „Jesiden in München“), der sich auch im An­schluss an diesen Teil des Tagesausflugs sehr empfiehlt!

Abfahrt: 8:30 Uhr (s. t.) am Prof.-Huber-Platz (vis-à-vis LMU-Hauptgebäude)
Teilnahmekosten: 40 € (bei Stornierung ab 3.6. Stornokosten: 20 €).
Es gelten die jeweils aktuellen Corona-Regeln (derzeit 2G+ und FFP2-Masken­pflicht). Herren benötigen in den Synagogen eine Kopfbedeckung, größere Ruck­säcke sind nicht erlaubt.

Anmeldung unbedingt erforderlich per Telefon 089/1588 1260 (AB) oder E-Mail
info@freunde-abrahams.de und Überweisung von 40 Euro auf unser Konto IBAN DE79 7019 0000 0000 3165 98 (bei Überbuchung erfolgt Absage und Rückerstat­tung).

Maximal 35 Teilnehmer*innen; bei weniger als 30 behalten wir uns vor, die Fahrt anders zu organisieren. Wir bitten um frühzeitige Anmeldung, damit wir ggf. umplanen können.
Für evtl. kurzfristige Kontaktaufnahme vor dem oder am Ausflugstag erreichen Sie uns unter Tel. 0177/2098325 (Dr. Wimmer).

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Jeder nach seiner Façon
Religiöse Vielfalt in München

Die bayerische Landeshauptstadt ist nicht nur römisch-katholisch, lutherisch-evan­ge­lisch, sunnitisch-islamisch und orthodox-jüdisch. Wir möchten religiöse Grup­­pie­rungen besuchen, die weniger im Vordergrund stehen, um Einblicke über den Mainstream hinaus zu gewinnen. Bisher waren wir zu Gast bei: Bahái-Gemeinde (2007), Buddh. Zentrum Shambala (2008), russ.-orth. Kloster Hl. Hiob (2009), koptische Kirche St. Mina (2010), buddhistisches Kloster Wat Thai (2011), griech.-orth. Allerheiligenkirche (2012), ukrai­nisch-griechisch-katholische Ka­thedrale Maria Schutz (2012), Evangelisch reformierte Gemeinde (2013), Sikhs (2014), Ahmadiyya (2014), Mennoniten (2015), Assyrische Kirche des Ostens (2015), Quäker (2017), Universal Peace Federation (2019), Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (2021). Wir setzen die Reihe fort mit:

Jesiden in München

Samstag, 23. Juli 2022, 19:00 Uhr, Nazarethkirche

Die alte orientalische Religionsgemeinschaft der Jesiden oder Eziden (wie sich selbst bevorzugt nennen) wurde bei uns als Opfer eines schrecklichen Genozids durch die Terrorgruppe Da’esh (sog. „I.S.“) bekannt. Geflüchtete kamen auch nach München, haben aber bis heute hier keine eigenen Räumlichkeiten zur Verfügung.
Im Oktober 2021 konnte eine Gruppe der Freunde Abrahams im Norden des Irak das eindrucksvolle Hauptheiligtum Lalish (siehe Rückblick Kurdistanreise) besuchen und war, während eines Feier­tages, von der bunten Vielfalt des trubligen Lebens dort beeindruckt.

Um mehr über die Religionsgemeinschaft zu erfahren und um auch persönliche Kontakte zu knüpfen, laden wir, die Freunde Abrahams, Mitglieder der Ezidischen Gemeinde zum Kennenlernen zu einem Abendessen im „Haus der Religionen und Kulturen“ (Nazarethkirche) ein.

Bei unserem Tagesausflug nach Augsburg wollen wir das bisher einzige jesidische Bauwerk in Bayern besuchen: ein den Mausoleen im Irak nachgebildeter kleiner Spitzturm auf dem Augsburger Nordfriedhof.

Anmeldung unbedingt erforderlich bis 17.7.2022
unter info@freunde-abrahams.de oder 089/1588 1260 (AB).